Medienfassade: Sparda Bank Bonn

Unter der Leitung von Prof. Dr. Asmus und Prof. Dr. Nachtwey enstand dieses Projekt im Rahmen des Kurses „Creating Space“ an der FH Düsseldorf.
Das Ziel meines Entwurfes ist es, die Leute in der hektischen Bahnhofsumgebung ein wenig vom Stress der öffentlichen Verkehrsmittel abzulenken und ihnen einen kurzen Moment der Unterhaltung zu bieten – wenigstens bis der nächste Bus oder Zug kommt. Meine Idee war die vorherrschenden Formen, Farben und Linien des Gebäudes aufzugreifen. Diese Strukturen sollten in einem permanenten Prozess verformt werden bis zu sehr gegensätzlichen Anmutungen, welche beispielsweise auch organische Formen und Bewegungen aufnehmen können.

Bei der gestalterischen Umsetzung war für mich die dekonstruktivistische Architektur, aber auch der Künstler und Grafiker “Viktor Vasarely” ein Vorbild. Der Prozess der Dekonstruktion soll permanent geschehen; es soll also die fortlaufende Veränderung und “Neugestaltung” der Oberfläche dargestellt werden. Es geht bei meiner Arbeit also nicht nur um die Gestaltung einer Momentaufnahme, sondern viel mehr um den gesamten Prozess der Ordnung. Struktur und Form werden simultan einer Destruktion und einer erneuten Konstruktion unterzogen.